Die scharfe Schote – Chili macht gesund

 

Sie ist klein, rund, länglich, es gibt sie in den verschiedensten Farbtönen und sie ist aus der mediterranen und asiatischen Küche nicht mehr wegzudenken – die Rede ist von der „heiß“begehrten Chili-Schote. Einst nahm der Schiffsarzt von Columbus das Gewürz aus medizinischem Interesse nach Europa mit – mit großem Erfolg für die Nachwelt.

Die Vitamin-C Bombe gibt es in mehr als 350 verschiedenen Varianten. Das Farbspiel reicht von grün über orange, violett bis feurig rot. Piri-Piri, Jalapenos, Cayenne-Schoten und Thai-Chilis sind nur einige wenige genannte Sorten. Vor allem das Capsaicin ist verantwortlich für das (un)angenehme Brennen im Mund. Soll die Schärfe etwas gemildert werden, können die Steinchen entfernt werden. Da das Capsaicin fettlöslich ist, helfen Trinkjoghurt, ein Stück Käse oder Milch beim „Löschen“ des Brandes. Auch ein hochprozentiges Schlückchen wirkt wahre Wunder. Der Verzehr ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert.

Foto: M. Großmann / pixelio.de

Hinzu kommen die überaus herausragenden Gesundheitsaspekte. Das in Chili vorhandene Alkaloid Capsaicin gilt als äußerst schmerzstillend. Zur Vorbeugung von Thrombosen und bösartigen Zellveränderungen wirkt die scharfe Würze zusätzlich. Schon in früherer Zeit war die Chili-Schote für ihre schmerzlindernde Wirkung bekannt. Von außen wirkt sie wärmend zum Beispiel bei Gelenkschmerzen. Arthrosen oder Rheuma kann man hiermit behandeln. Eine Salbe regt die Durchblutung an und der Heilungsprozeß kommt in Gang. Dauerhaft angewendet kommt es hierbei zu sehr positiven Ergebnissen.

Muskelschmerzen und Muskelverspannungen können erfolgreich mit Salbe, Creme oder Pflastern behandelt werden. Auch in der Tiermedizin wird die durchblutungssteigernde Wirkung durchaus geschätzt. Beim Kontakt mit der bloßen Haut nach dem Verarbeiten der Schote ist Vorsicht geboten. Nicht mit den Händen an die Augen kommen – hier hilft kein Trinkjoghurt. Deshalb empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen. Die Chili regt den Appetit an, sie unterstützt den Kreislauf und die Verdauung wird durch sie auch angeregt.

Weiterer Pluspunkt der Chili-Schote

Man kann den mehrjährigen „Allesheiler“ auf dem Balkon oder an einem sonnigen Fenster selbst anpflanzen, um später das reife Gewürz zu ernten. Die meisten Sorten benötigen lediglich recht kleine Blumentöpfe. Die Samen benötigen jedoch anfangs ausreichende Wärme. Ideal sind hier ca. 30°C. Innerhalb einer Woche ist meist schon das erste Grün zu sehen. Und man kommt dem Genuß der Schote ein Schrittchen näher.

Foto: M. Großmann  / pixelio.de

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