Spargel ist gesund und macht schön

 

Spargel wurde in China schon vor 5000 Jahren als Gemüse- und Heilpflanze geschätzt. Die Griechen nutzten Spargel (wegen seiner harntreibenden Wirkung) als Heilpflanze, während er bei den Römern auch als Gemüse äußerst begehrt war. Sie sorgten für seine Verbreitung in ganz Europa. Ab dem 16. Jahrhundert geriet er als Gemüse etwas in Vergessenheit (wohl wegen seines geringen Brennwertes, den wir heute gerade schätzen) und überdauerte als Heilpflanze in Klostergärten, bis er seit der Mitte des 19. Jahrhunderts im großen Stil angebaut wurde, nachdem es gelungen war, Gemüse in Dosen zu konservieren. Aber selbst wenn einige positive Effekte beispielsweise auf die Haut auch beim Dosenspargel oder bei Glaskonserven zu beobachten sind, ist der gesündere und schmackhaftere Genuss eindeutig der frisch geerntete und verarbeitete.


Spargel macht schön

Was steckt im Spargel und wie wirkt er auf die Gesundheit?

Spargel enthält bis zu 95 Prozent Wasser, deshalb gehört er mit nur 15 Kalorien pro 100 Gramm zu den sehr kalorienarmen Lebensmitteln. Trotz des hohen Wassergehalts strotzt er nur so von Vitaminen und Mineralstoffen. Fast alle wichtigen Vitamine, vor allem die Antioxidantien A, C und E sowie einige B-Vitamine wie z.B. Folsäure sind ausreichend vorhanden. An Mineralstoffen enthält Spargel vor allem Kalium (blutdrucksenkend und wichtig für die Nervenreizleitung), Kalzium (Hauptbestandteil von Knochen und Zähnen), Phosphor (dient der besseren Energieverwertung aus der Nahrung) und außerdem jede Menge Stickstoff, der für die nierenanregende und damit harntreibende Wirkung hauptsächlich verantwortlich ist. Weiterhin enthält er Jod (wichtig für die Drüsen, vor allem die Schilddrüse) sowie Chrom, Mangan und besonders viel blutbildendes Eisen, welches durch das gleichfalls vorhandene Vitamin C auch besonders gut vom Körper verwertet wird, was besonders für Veganer interessant ist. Es ist schließlich gar nicht so einfach, dem Körper mit rein pflanzlicher Nahrung ausreichend Eisen zuzuführen. Man kann sich also bereits mit einer Portion Spargel pro Tag ausreichend mit den genannten Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen versorgen – lediglich Gicht- und Nierenkranke sollten auf übermäßigen Spargelgenuss verzichten, denn die harntreibende Wirkung (die den ansonsten für Schönheit und Gesundheit angenehmen Effekt hat, überschüssiges Gewebewasser abzubauen) führt zu einem Anstieg der Harnsäurewerte im Blut, was einen Gichtanfall auslösen oder die Nieren reizen kann. Zumindest sollten diesbezüglich gefährdete Spargelliebhaber auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Schönmacher Spargel

Frau mit SpargelNeben den (hautstraffenden) B-Vitaminen sind es die enthaltenen Ballaststoffe, vor allem aber die sekundären Pflanzenstoffe Asparaginsäure (die auch den unangenehmen, aber harmlosen Uringeruch verursacht), weiterhin Glykoside, Flavone und Saponine, die verdauungsfördernd, entschlackend, immunstärkend und blutreinigend wirken und damit einen günstigen Einfluss auf Hautunreinheiten und chronische Ekzeme haben.

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